Psychotherapie

(nach dem Heilpraktikergesetz)

Die Aufgabe der Therapie ist es, psychische und psychosomatische Leidenszustände zu heilen oder zu lindern. Unterschiedliche Themen bedürfen unterschiedliche Therapiemethoden. Ich unterstütze Dich mit den für Dich geeigneten Therapieverfahren, Deine Lösungen zu erkennen und umzusetzen. Unser gemeinsames Ziel ist eine positive Veränderung für Dein Leben zu erreichen, mit mehr Lebensfreude, Vitalität und innerem Wohlbefinden.

Bestimmte Gefühle, Eigenschaften oder Beschwerden können ein Zeichen dafür sein, dass eine psychische Problematik vorliegt:

  • Belastende Ängste, die die Lebensqualität gravierend einschränken (z.B. Angst vor Kontakt mit anderen Menschen, Panikattacken, Furcht vor bestimmten Situationen)

  • Lustlos-, Antriebslosigkeit, depressive Verstimmtheit

  • ständige Überforderung, Erschöpfung – keine Freude am Leben

  • belastende Beziehungen (Partner/Freunde/Familie)

  • zwanghafte Rituale oder Gefühle

  • Schlaflosigkeit

  • wiederholte körperliche Beschwerden, für die es keine körperlichen Ursachen gibt z.B. Magen-Darm Probleme oder Herzbeschwerden.

  • Hoffnungslosigkeit bei belastenden Lebensveränderungen, wie Trennung, Arbeitslosigkeit oder körperlicher Krankheit

  • Charakterliche Züge, die einen privat und sozial stark beeinträchtigen z.B. Misstrauen, Streitsüchtigkeit, Unfähigkeit Gefühle zu zeigen, Perfektionismus, Eigensinn, Minderwertigkeit, Unselbstständigkeit

Menschenansammlungen, öffentliche Orte, Busfahrten oder enge Räume lösen bei den Betroffenen große Angst aus, oft auch in Verbindung mit Panikattacken. Oft ist der zugrundeliegende Gedanke: „, Wenn mir jetzt etwas Peinliches passiert, kann ich nicht schnell weg!“ oder „Wenn mein Leben in Gefahr ist, kann mir keiner rechtzeitig helfen!“. Ein häufig erlebtes Gefühl: Angst, keine Kontrolle mehr zu haben, Angst sterben zu müssen oder Angst ohnmächtig zu werden.

Burnout kann die Folge langandauender Stress-Belastungen sein; ob im Beruf oder Privat. Betroffene fühlen sich ausgebrannt, lustlos und überfordert.
Starke emotionale und körperliche Erschöpfung stehen im Vordergrund, die Leistungsfähigkeit nimmt ab.

Außergewöhnliche Lebensereignisse, chronische Überbelastung oder besondere Veränderungen im Leben können zu depressiven Symptomen führen. Beispiele sind: Erkrankung, Trennungen, Konflikte oder Verlust des Arbeitsplatzes. Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Verzweiflung, Angst, Unruhe und Niedergeschlagenheit gehören zum Repertoire. Das subjektive Leid kann solche Ausmaße nehmen, dass der Betroffen seinen Alltag nicht mehr bewältigen kann.

Weitere Ursachen die eine Depression hervorrufen können sind unverarbeitete Erlebnisse aus der Kindheit oder Saisonwechsel (Herbst/Winter).

Aber auch Verdauungsbeschwerden, Kopf-Rückenschmerzen oder andere körperliche Symptome können die Antwort auf seelisches Leiden sein.

Betroffene machen sich ständig „unrealistische“ Sorgen um sich und Ihre Angehörigen, obwohl keine Gefahr besteht. Sie sehen die Welt als bedrohlich und voller Risiken an. Sie sind sich bewusst, dass die Angst unbegründet ist, können diese aber nicht kontrollieren. Das Vorhandensein der ständigen Angst führt zu Ruhelosigkeit, Konzentrations- und Schlafstörungen und Reizbarkeit. Auch Muskelverspannungen und leichte Ermüdbarkeit kommen vor.

Plötzlich und ohne Grund erleidet der Betroffene eine anfallartige Angstattacke, eine Panikattacke. Es kommt zu starken körperlichen Symptomen wie Atemnot, Herzrasen, Brustschmerz, Schwindel oder Erstickungsgefühlen. Viele Betroffene haben Angst wahnsinnig zu werden oder zu sterben. Die Anfälle dauern meistens nur Minuten, sie sind unvorhersehbar und beziehen sich nicht auf bestimmte Situationen oder Umstände. Oft vermeiden die Betroffenen aber die Orte oder Situationen, in denen sie erstmals eine Panikattacke hatten. Allein die Vorstellung, dass eine Panikattacke erneut auftreten könnte, erzeugt bereits Angst.

Manche Menschen versetzt bereits der Gedanke einen Vortrag zu halten in Angst und Schrecken. Aber auch Vorstellungsgespräche oder Wortbeitrage in einer kleinen Gruppe (Freunde, Arbeitskollegen), stellen für Betroffene mit Redeangst ein Problem dar. Redeangst kann man überwinden. Hierbei werden alte Denk-, Wahrnehmungs- und Verhaltensmuster durchbrochen und durch Förderliche ersetzt.

Spezifische Phobien sind am meisten verbreitet. Situationen wie Fliegen, Prüfungsangst, Zahnarztbesuch, geschlossene Räume oder bestimmte Objekte (Tieren, Wasser, Spritze, Clowns) werden voller Angst mit unangenehmen Angstsymptomen wie Herzrasen, Zittern und Schwitzen ertragen; bei nicht ertragbaren Symptomen kann es auch zu fluchtartigem Verlassen der Situation kommen. Wenn möglich, vermeidet der Betroffene Objekte/Situationen, die eine phobische Reaktion in ihm auslösen.

Darunter leidet, wer Angst vor dem Umgang mit Menschen hat. Die Angst kann sich auf fast alle sozialen Situationen beziehen. Manche haben aber auch nur Angst vor bestimmten Situationen oder bei bestimmten Personen. (Vorträge halten/Respektpersonen). Im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen, sich dabei zu blamieren oder zu versagen, ist ein Horrorgedanke für den Betroffenen. Typische Symptome: Erröten, Herzklopfen, Atemnot, Harn-oder Stuhldrang.